Kosten

1. Sie wollen eine professionelle Scheidung, aber nicht mehr als nötig ausgeben?


Als Kosten fallen in einem Scheidungsverfahren die Gerichtsgebühren und die Anwaltskosten an.

Gerichtsgebühren

Die Gerichtsgebühren richten sich im Wesentlichen nach den Einkommensverhältnissen der Eheleute. Sofern die Scheidung als einvernehmliche Scheidung durchgeführt wird, wird von den meisten Familiengerichten eine Reduzierung des sog. Gegenstandswertes vorgenommen, die Scheidung wird dann nochmals etwas günstiger. Einen Rechtsanspruch auf eine solche Gegenstandswertreduzierung hat man allerdings nicht.

Anwaltsgebühren

Von den Gerichtskosten sind die Anwaltskosten im gerichtlichen Verfahren zu unterscheiden. Die Kosten hierfür werden in aller Regel von den Parteien selbst getragen. Die Gebühren für den Anwalt sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gesetzlich festgelegt und vorgeschrieben. Eine Unterschreitung dieser Gebühren ist nicht möglich, wohl aber die Vereinbarung einer höheren Gebühr.

Bei einer Scheidung über diese Homepage zahlen Sie nur die absoluten Mindestgebühren. Das ist garantiert!

2. Berechnen Sie schnell Ihre Kosten online

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Mit unserem Online-Kostenrechner werden die zu erwartenden Kosten für Ihre Scheidung sofort berechnet. Es gibt gesetzlich festgelegte Mindestgebühren für Rechtsanwälte, die nicht unterschritten werden dürfen. Bei einer Scheidung über unsere Homepage zahlen Sie immer nur diesen Mindestsatz. Eine verbindliche Auskunft über die Kosten Ihres Scheidungsverfahrens erteilen wir gern auf Anfrage.


3. Zu welchem Zeitpunkt fallen die Kosten an?


Nachdem der Scheidungsantrag bei uns eingegangen ist und dieser auf seine Richtigkeit überprüft wurde, können die ausgerechneten Gerichtsgebühren an die Anwaltskanzlei überwiesen werden. Sobald diese eingegangen sind, wird unverzüglich der Scheidungsantrag beim Familiengericht eingereicht. Nach Einreichung des Scheidungsantrages bei Gericht, wird von Amts wegen ein Aktenzeichen erteilt und uns mitgeteilt. Erst jetzt ist ein angemessener Vorschuss, also eine erste Teilzahlung, an uns erforderlich. Der Rest, der auch in Teilzahlung bewirkt werden kann, ist bis zum Scheidungstermin zu bezahlen. Sie haben also die Möglichkeit die Kosten über einige Raten hinweg zu strecken.

4. Verfahrenskostenhilfe

Ein Rechtsstreit vor einem Gericht kostet Geld. Wer sich von seinem Ehepartner scheiden lassen möchte, muss für das Scheidungsverfahren Gerichtskosten zahlen. Da das Gesetz eine anwaltliche Vertretung vorschreibt, kommen diese Kosten noch hinzu.
Die Verfahrenskostenhilfe (Prozesskostenhilfe) will Bürgern, für die diese Kosten nicht tragbar sind, nicht von der Möglichkeit einer Scheidung ausschließen. Die Kosten werden dann von der Staatskasse getragen, sofern die wirtschaftlichen Voraussetzungen hierzu vorliegen und Sie auch gegenüber Ihrem Ehepartner keinen realisierbaren Anspruch auf einen Kostenvorschuss haben.

Ob Sie die Möglichkeit der Verfahrenskostenhilfe (Prozesskostenhilfe) nützen können, können Sie hier berechnen:


Verfahrenskostenhilfe berechnen